Garten, Insekten, Blüten. Hier schreibe ich über meinen Garten.

Der Sommer zeigt sich nun in den letzten Zügen, der Herbst hält Einzug. Auch wenn ich die Sonnentage vermissen werde, freue ich mich doch auf die Jahreszeit in der sich alles Verändert und der Garten anfängt sich auf den Winter vorzubereiten. Jetzt ist auch wieder die Zeit der Spinnen, die gekonnt ihre Fallen bauen und auf Beute lauern.

Meine Minze ist von unzähligen Fliegen besiedelt. Ich dachte erst es haftet vielleicht ein Aasgeruch an den Pflanzen, aber Irrtum, auch Fliegen mögen Nektar. Jedenfalls scheint diese Gemeinschaft sich hier wohl zu fühlen. So findet jeder einen Platz im Garten.

Nachdem ich einem Freund von meiner Expedition Totholz erzählte und ich mir nun überlegte wie und wo ich noch Lebensraum für Totholzbewohner schaffen kann, wurde ich von Ihm und seiner Freundin mit einem besonderen Geschenk überrascht. Hier ein paar Fotos, denn ich finde es wirklich sehenswert.

Mir war gar nicht bekannt, dass sich in meinem Garten auch rote Ameisen tummeln. Wenn die sich aber entscheiden ein paar Flieger loszuschicken, werden diese fleißig beschützt. So entdeckt man auch schon mal einen ganzen Ameisenstaat, von dem man zuvor noch nichts bemerkt hat.

Das Buch Lebensraum Totholz, von Werner David, hat mich animiert mal hinzusehen, ob und wie viel Totholz ich in meinem Garten finde. Es hat mich fasziniert zu lesen, wie viel Leben in Totholz steckt. Nach meiner Expedition im Garten stelle ich fest, es gibt Handlungsbedarf. Da geht noch was.

Plötzlich überall Insekten in der Luft, pausenlos erheben sich kleine Flieger in die Lüfte. Schnell habe ich die Ursache gefunden. Ein Ameisenstaat erobert den Luftraum im Garten. Da ist richtig was los.