Die Aprikosen und der Frost

von Josef Beermann

Die warmen Tage im Februar haben ihren Dienst getan. Die Aprikosenblüte ist bereits in vollem Gange und zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Ob die Pflanze dieses Jahr ihre Blüten erfolgreich darbietet wird sich zeigen. Denn es kann noch Frost geben und Insekten braucht es auch.

Aprikosenblüte im Februar

Eigentlich schade, denn heute hat es den ganzen Tag so stark geregnet das Fotos der vollen Blüte sich nicht gelohnt haben. Aber ein paar Bilder konnte ich die letzten Tage am frühen Nachmittag doch machen. Die Aprikosenblüten gefallen mir jedes Jahr aufs Neue, denn sie überzeugen mit wirklich kräftigen Farben und zarten Akzenten.

Doch nun hat sich Frost angekündigt und die Grenze von -2 Grad, die Blüten noch verkraften droht überschritten zu werden.

Darum habe ich meine Aprikose heute in Gartenvlies gehüllt. Das sollte reichen, solange die Temperaturen nicht noch deutlich tiefer fallen. Verwendet habe ich ein handelsübliches Vlies, in das ich den Bereich der Pflanze, an dem sich die Blüten befinden eingewickelt habe. Fixiert habe ich alles mit Allwetter-Klebeband, das die Temperaturen auch erträgt ohne sich zu lösen.

Obstbauern fahren oft schweres Geschütz auf

Eine Methode die in meinem Garten wohl nie zum Einsatz kommen wird ist das benebeln der Pflanzen mit Wasser. Dadurch werden die Blüten mit einer schützenden Eisschicht umgeben, die dann am Ende die Blüte retten. Auf Wikipedia wird diese Methode der Frostschutzberegnung ganz gut umrissen.

Ich bin mit nicht sicher, ob ich mich das trauen würde. Ich denke da kann man auch viel falsch machen.

Aprikosenblüte im Februar

Ich bin jetzt jedenfalls sehr gespannt ob meine Aprikosenernte mit meiner Maßnahme Erfolg haben wird. Ich werde berichten und wenn es nicht zu sehr regnet mache ich auch noch ein paar Bilder.

Aprikosenblüte im Februar

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