Ein kühler Juli-Abend im Garten

von Josef Beermann

Nach den vielen Wochen Sonne und Hitze hat es sich nach  zwei Regentagen etwas angekühlt. Viel Nass ist nicht vom Himmel gekommen, die Regentonnen sind nicht mal voll geworden. Trotz der Kühle ist es schön ein bisschen Zeit im Garten zu verbringen und den Feierabend ausklingen zu lassen.

Wie fast jeden Abend gieße ich die Tomaten und sie gedeihen prächtig

Meinen Tomaten geht es wirklich gut. Kein Befall, keine Beschwerden. Und voll hängen sie auch schon. Noch sind alle grün, wachsen aber prima. Ich denke das gibt auch in diesem Jahr eine tolle Ernte. Da ich neue Sorten ausprobiere bin ich auch schon richtig gespannt, wie und ob die roten Früchte dann schmecken.

Im Kohl ist der Nachwuchs geschlüpft

In einem der letzten Beiträge hatte ich von den Kohlweißlingen geschrieben. Aus den Eiern die ich als deren Brut gedeutet habe sind nun kleine Raupen geschlüpft. Es sind eine ganze Menge und ich bin gespannt, ob sie mir etwas vom kohl überlassen.

Eine Libelle besucht mich im Garten, auch wenn ich keinen Teich habe scheint sie sich hier wohl zu fühlen

Oft sieht man diese prachtvollen Flieger nicht in meinem Garten, dafür habe ich einfach keinen Teich anzubieten. Aber ab und an kommt dann doch mal eine Libelle zu Besuch und lässt sich auf den Blättern nieder. Von dieser heute Abend konnte ich ein paar schöne Aufnahmen machen. Sie hat es nicht gestört.

Libelle von seitlich vorne

Die Wolken verdecken den Himmel, im Garten ist immer ein wenig Sommer zu finden

Zum Beispiel ist die erste Blüte der Sonnenblume aufgegangen. Herrlich das Gelb. Ein paar knospen sind auch noch da und werden sicher noch zu vollen Blüten. Im Herbst können sich dann die Vögel über die kerne hermachen. Da die Sonnenblume einfach so im Hochbeet gewachsen ist, denke ich, dass sie ihren Ursprung im Vogelfutter hat. So schließt sich der Kreis. Und wenn die Vögel ihr Futter schon selber anbauen, will ich ihnen das auch nicht verderben.

Mein selbstgebautes Insektenhotel hat die ersten Bewohner

Im Mai hatte ich ein Insektenhotel aus Holzresten und verschiedenen Pflanzenstielen gebaut. Die ersten bewohne sind eingezogen und haben sich die beliebten Bambusröhrchen geschnappt. Ich glaube die anderen Pflanzenstängel die ich verwendet habe taugen nicht so sehr. Auch die Löcher in den Holzklötzen sind noch unangetastet. Aber warten wir mal ab. Das H´Jahr ist noch nicht vorbei.

Die ersten Gäste im selbstgebauten Insektenhotel

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